3. Tag: Varzy-Arbourse am 23.6

um welche Uhr geht im Burgund die Sonne auf ?

… nicht so früh, wie in Mainz !

um 3:30 schon wach… habe ich mich angezogen, die Füsse „getaped“, den Schlüssel des Zimmers in den Briefkasten meines Gastgeber geworfen… 5 Uhr haben noch nicht geklingelt an der Kirche auf der anderen Seiten des Dorfplatzes… und alles steht noch im dunkel !

Grosses Problem: ich kann die Schilderung nicht sehen !… Ich setze mich auf den Treppen der Crédit-Agricole-Bank auf dem Dorfplatz und lese in meinem Wanderführer im Licht des Geldautomates…
Warten bis der Tag einbricht… erst gegen 5.25 geht es los…
Den ganzen Tag ist das Himmel bewölk geblieben, was das Wandern leichter macht.
Abends in die Pilger-Herbergen des Dorfes Arbourse eingetroffen; Der Nachbar heisst mich willkommen und macht mir einfach die Tür auf : die Frau des Bürgermeisters werde später vorbeischauen…
Ich übernachte in einem Dorf (140 Einwohner), wo es nichts gibt…
Nach einem Rundgang und schneller Inventur der Bude soll ich aber denken : Arbourse ist ein Dorf, wo der Jakobs-Pilger alles findet ..!
Dieses Refugium ist für 4 Personnen seit erst ein paar Jahren eingerichtet. Beim Ankommen erfreut sich des Pilgers Herzen: der Kühlschrank ist schon an und mit Provianten (alles einzel mit Preis beschriftet) gut gefüllt. Spaguetti all‘ Tonno oder Cassoulet heute Abend ? Bier oder Rotwein ?

Warmes Wasser gibt es auch ! Draussen steht ein grosser Holztisch… es wûrde zum Grill-Party anreitzen, aber welcher Jakobspilger läuft den Weg mit seinem Bratwurst ?

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