Weltrecord: jeden Tag ein Marathon auf dem Jakobsweg…

Gestern kam er mir entgegen : rennend, nur leicht bekleidet aber mit 5 Litern Wasser im Rucksack (Camel-Bag), einem Garmin-Navi als Armbanduhr, einem Versorgungsgurtel, einem Stock in der Hand, einem Stetson-Hut auf dem Kopf und einem kleinen roten Halstuch…

Michel Drygalski kommt rennend aus Compostela zurück: jeden Tag läuft er eine Etappe mit der mindestlänge eines Marathons (42,2 km). Am 29. Märs aus Charleroi (Belgien) losgelaufen, ist er nach Compostela, und dann nach Porto gerannt… und jetzt nach Hause zurück; Michel ist 64 Jahren alt und läuft um ein doppeltes Welt-Record:

– Lauf von 121 Marathonen am darauf folgenden Tagen (insgesamt mehr als 5000 kms)

– und dies auf dem Jakobsweg (niemand ist schon den Jakobsweg hin und zurück in Marathon-Etappen gelaufen)

Seine Frau Nicole folgt mit dem Auto und versorgt den Hochleistungssportler…

Artikel über Michel in der franz. Zeitung der Champagne

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6 Antworten

  1. verrückt….was treibt ihn dazu solche Strapazen auf sich zu nehmen?

    Eine Erleuchtung kann es kaum sein, die stellt sich sicherlich nicht ein wenn man dem Körper solche Leistungen abverlangt. Wüßte gerne mehr von diesem Mann!!!

  2. Diese Tage sollte Michel nach Hause in Charleroi nach 120 Marathonen eintreffen…
    Mich beschäftigt die Frage : „wie geht es, so eine Routine (mit der täglichen Spritze von Endorphin -der Glückshormone) abzubrechen ?“
    Kann man einfach aufhören zu laufen? wie ?
    Diese physische Abhängigkeit (sehe den Film „Lauf um dein Leben!) haben die gemütliche Jakobsweg-Wanderer nicht.
    Die psychologische Abhängigkeit aber doch : viele von uns werden zu Dauerpilgern, oder fangen jedes Jahr mit so was verrücktem an. Es gibt ja so viele Jakobswege im Europa…
    Bei mir brüht es schon: der Rio de la Plata im Spanien (von Sevilla nach Compostella) soll soooo schön sein…

  3. […] Michel, den Marathon-Mann aus Charleroi (Belgien) habe ich schon in diesen Seiten geschrieben (sehe). Er dürfte Heute zu Hause seit fast einer Woche zurückgekommen sein… Wie hält er es aus […]

  4. Irre der Kerl!
    Aber ich hab Respekt, wenn man 64 noch so laufen kann. Heutzutage können Jugendliche nicht mal 1km durchlaufen ohne zu kollabieren.

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    Regards – midsummer blog – K0nst4ntyn0

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