rein ins alten keltischen Land : Galicien !

am 27.8. bin ich durch den Flus EO über einer máchtigen Brücke (Puentes Los Santos) in Galicien reingepilgert…

der Fluss EO trennt Asturien (Ost) von Galizien (West)

der Fluss EO trennt Asturien (Ost) von Asturien (West)

Das Empfangskomitee ist am schönsten : nette kleine kostumierte keltische Musikerrinen mit Duddelsäcken, die mir an meiner Militärdienst bei der Marine in der Bretagne erinnern :

Johanna und Patrizia der folkl. Musikgruppe "Avante Cuideiro"

Johanna und Patrizia der folkl. Musikgruppe

Eine keltisches Musikstück bekomme ich sogar zu hören…

die letzten Fünf Kilometer bin ich mit nackten Füssen gelaufen…

nein, ich bin noch nicht nach Compostela angekommen…

…und es war auch keinen Frommigkeitsanschlag von mir..!

img_2818

Nur zu wissen :

wer nach Santoña gehen will…

kommt ein schnellsten mit dem Schiffchebootchen von Laredo aus…

und dieses legt vom Ende von diesem langen Strand aus

Kind mit Eltern auf dem Camino…

Den Camino kann man allein laufen… Jeder hat dann die Wahl, allein oder mit einem Gelegenheit-Compañero die nächste Etappe zu laufen.

Es gibt auch Gruppen . von (2) –Liebespärchen oder Kumpeln– bis zum x-beliebigen Anzahl, Männchen und Weibchen gemischt…

Das einzige, was nicht geht ist die Mischung Radfahrer-Fussgänger … obwohl ich schon manche Radfahrer gesehen habe, die gerne neben eine schönen Fussgängerin ihren Fahrad zu Fuss schieben…

Nichts steht für immer fest : es formieren sich Paaren, Gruppen gehen auseinander und formieren sich neu… Alles wird so wie in einem grossem Maelstrom gewirbelt…

Die starke und stabilste Paare sind natürlisch ein Kind mit einem der Eltern :

David (12 Jahren) hat viel Freude an den Camino. Sein Vater Norbert ist schon letztes Jahr auf dem Camino Frances allein gelaufen. Er weisst, dass David den Camino del Norte schaffen wird, aber auch dass die Anwesenheit eines reizenden blonden Kind viele Tür öffnet, die normalweise für ihn als Einzelpilger verschlossen geblieben wären… Weiterlesen

Gijon : Landeshaupstadt der Asturien

Bin nach Xixòn (im lokalen Sprache wird es so geschrieben) angekommen… (sehe die Position auf meinen Google-Marschbericht : )

Es bleiben mir „nur“ 338 km übrig (plus eventuell den Abstecher bis zum Ende der Welt –Fisterra– : + 100km)

Mangels an einer USB Büchse an den Computer in der offentlichen Bibliothek von Gijon : leider kein Foto von der Asturischen Küste zu diesem Artikel..!

Schade es ist wirklich malerisch :

schöne Aussichte auf dem Stadt-Strand von Gijon (Xixòn)

schöne Aussichte auf dem Stadt-Strand von Gijon (Xixòn)

… und es sind drei schöne Sand-Strände direkt in der Stadt..! Wir im Mainz haben nur zwei, und der Rhein bietet nicht so höhen Wellen an, die man surfen kann!

Camino del Norte

img_2370

die, die aus Compostela zu Fuss nach Hause zurücklaufen…

In diesem sich noch weiter entwickelnden Artikel möchte ich über diese Menschen schreiben, die -auf dem Weg zu Fuss aus Compostela zurückkommend– mir entgegengekommen sind…

Ab und zu kommen mir Menschen entgegen auf dem Weg, dir auf Ihrem Rückweg von Santiago de Compostela sind… Diese haben ein besonderes Blick… Haben sie Ihren Graal in Compostela gefunden ? Sind sie auf das Geheimnis des Jakobsweges gekommen? Was hat denen der Weg gegeben ? Schliesst sich peu à peu der Veränderungsprozess, ab, oder bleibt er voll im Gänge ? es wird ja gesagt, dass die Veränderungen, die der Jakobsweg iniziert, erst nachdem man wieder zu Hause ist, bemerkt werden…

Hier stelle ich ein paar dieser Menschen vor, mit dem zuletzt getroffenen beginnend :

Gestern im Bilbao getroffen und Heute früh beim Frühstück verabschiedet :

Bob aus Amsterdam

der Einer geht nach Compostela-der Anderer kommt daher...

der Einer geht nach Compostela-der Anderer kommt daher...

Bob ist 23 jahren alt und seit März zu Fuss nach Santiago gepilgert. Er ist auf dem Camino del Norte auf dem Rückweg nach Hause und möchtet der Küste entlang -vielleicht sogar in der Bretagne mit Etappe in der Abtei am Mont-Saint-Michel – weiterlaufen. Er freut sich schon auf diese 2 Monaten durch Frankreich. Sein Lieblingswort, das er dauernd von den Franzosen gehört hat, ist : „pas de problème !“ Es sind 7 Monate Wanderung eingeplant worden. Weiterlesen

weiter durch Baskenland nach Bilbao

Das Wetter bis Bilbao war für den Pilger ideal : nach starkem Regen sind jetzt schon seit 2 Tagen keine wärme Verhältnisse – nur ab und zu ein paar Tropfen Regen…

Die Etappe von Gernika nach Bilbao habe ich aus Furcht vom Rutschen auf nassen Waldwegen lieber auf der Landstrasse BI 635 gemacht und Ergebnis:

– wieder eine Sehnenentzündung, den gleichen Sehnen wie in Frankreich, aber diesmal auf der rechten Seite!

Darum 1 Tag Ruhe in Bilbao, mit Kultur, baskischem „farniente“, und Gelegenheit, wieder ein bischen im Blog zu schreiben…

img_2710