Kind mit Eltern auf dem Camino…

Den Camino kann man allein laufen… Jeder hat dann die Wahl, allein oder mit einem Gelegenheit-Compañero die nächste Etappe zu laufen.

Es gibt auch Gruppen . von (2) –Liebespärchen oder Kumpeln– bis zum x-beliebigen Anzahl, Männchen und Weibchen gemischt…

Das einzige, was nicht geht ist die Mischung Radfahrer-Fussgänger … obwohl ich schon manche Radfahrer gesehen habe, die gerne neben eine schönen Fussgängerin ihren Fahrad zu Fuss schieben…

Nichts steht für immer fest : es formieren sich Paaren, Gruppen gehen auseinander und formieren sich neu… Alles wird so wie in einem grossem Maelstrom gewirbelt…

Die starke und stabilste Paare sind natürlisch ein Kind mit einem der Eltern :

David (12 Jahren) hat viel Freude an den Camino. Sein Vater Norbert ist schon letztes Jahr auf dem Camino Frances allein gelaufen. Er weisst, dass David den Camino del Norte schaffen wird, aber auch dass die Anwesenheit eines reizenden blonden Kind viele Tür öffnet, die normalweise für ihn als Einzelpilger verschlossen geblieben wären…

An Ausstattung haben sie ein Minimum dabei. David trägt seine eigene Sachen (nur 1Paar Sandalen, 1 Hose und 1 T-Shirt, aber 2 paar Strümpfe) selbst. Der Papa trägt das Essen und die Schlafsäcke für die Beide…

Am Ende des Tages -nach 20 bis 25 km laufen- raten Sie mal wer am mühdestens ist ?

Ein paar Etappen sind wir zusammen gelaufen. Mit David habe ich viel gelacht. Es war sehr viel Spass…

Domenica hat ihren 21. Geburtstag in der Pilgerherberge im Markina im Baskenland gefeiert und wird mit Ihrer Mutter Barbara, nach einem langen Pilgerweg von Lourdes aus, Compostella erreichen :

Ein Tag wollte ich mit Domenica und Barbara laufen… Das Tempo von Mutter und Tochter durch die Gebirge in Cantabrien habe ich nicht mithalten können.

Die Beide werden bestimmt vor mir Compostella erreichen, auch wenn beide vorhaben, die letzte fünf Kilometer auf den Knien zu machen…

Max ist mit seinem Fahrrad und seinem Vater Ivo auf dem Weg von Bozen nach Compostela unterwegs :

Zumindest bei der Logistik (die Drahteseln muss mann schon ausmontieren und ins Flugzeug packen) hat der Alte was zu sagen…

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2 Antworten

  1. na da hast du wieder interessante Menschen getroffen….

    …aber 5 Kilometer auf den Knie ❓ , davon rate ich ab. soviel Demut wird nicht erwartet, ganz sicher nicht und außerdem tut es weh.

    ♥ -lich bonafilia

  2. Auf dem Camino sind alte Traditionen vom Mittelalter : 5 km vorm Endziel in Monte del Gozo (Berg der Freude), wenn man zum ersten Mal am Ende des Pilgerganges die Stadt Santiago zum sehen bekommt, sind die müde Pilger vor Freude und Frommigkeit so überwältig, das sie diese letzten Kilometer nach unten rennen, oder mit nackten Füssen gehen…

    die letzten 5 Kilometer auf den Knien ist nicht so wörtlich zu nehmen : Domenica und Barbara sind ja sehr fromm (aus Polen für den Jakobsweg Lourdes-Santiago gekommen) aber nicht dumm ! es sind prima Wanderer, die wirklich die Etappen einen nach dem Anderen packen.
    Es sind alte Traditionen vom Mittlealter auf dem Camino

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