Im Arzua treffen sich die Wege…

Heute ist es soweit : ich bekomme erstmal Einblick in das Pilger-Treiben auf dem Camino Francès !

Im Arzua mundet nämlich der Camino del Norte (auch Küstenweg genannt), den ich gepilgert bin, in das Camino Francès (den Hauptweg, der von 80% der Jakobspilger genommen wird, darunter Hape Kerkerling in 2001)…

die offizielle Pilgerherberge von Arzua (46 Betten)

die offizielle Pilgerherberge von Arzua (46 Betten)

Ich wurde beim Frühstücken in der Pilgerherberge der cistercienser Abtei von Sobredo gewarnt:

nichts wie früh anreffen ! Die Pilgerherberge von Arzua öffnet um 13.00 Uhr ihre Pforte. Um 13.30 nach einem Gewaltmarsch bin ich dort. Ein Bett bekomme ich. Nach dem Duschen und Umziehen komme ich runter und sehe die Hospitalera die 2 letzten Übernachtungsmöglichkeiten an einem glücklichen Pärchen aus Schweden ausgeben. Die Freunden, die mich heute früh gewarnt haben, kommen leider danach und sollen sich eine andere Unterkunft für die nacht suchen..!

Es ist in der kleinen Stadt Arzua einen Ansturm von Pilgern jeden Tag. Wieviel weiss ich nicht. Es sind bestimmt mehr als 200 Leuten pro Nacht. Gutes Geschäft : die Pulperia gegenüber der Pilgerherberge hat zum Beispiel ein kleines Cyber-Ecke mit 3 Computern eröffnet: Preis 50 Cents für 10 Minuten Internet! Die Pilger wollen ja immermal ihre Emails abrufen…

The Cathedral at Santiago records the number of pilgrims receiving the Compostela each year:

1986
2,491
1997
25,179
1987
2,905
1998
30,126
1988
3,501
1999(Holy Year)
154,613
1989 (Pope’s visit)
5,760
2000 (Jubilee Year)
55,004
1990
4,918
2001
61,418
1991
7,274
2002
68,952
1992
9,764
2003
74,614
1993 (Holy Year)
99,439
2004 (Holy Year)
179,944
1994
15,863
2005
93,924
1995
19,821
2006
100,377
1996 23,218

Click here for the source of these statistics (the Archbishopric of Santiago), and some illustrative graphs.

Roughly 60% of pilgrims each year are men, 40% women (though the proportion was apparently reversed in Holy Year 2004); 80% make the journey on foot, 20% by bike . Some 39% of pilgrims are up to 30; 37% are between 31 and 50; 23% are 51-70; and 1% 71+). Most pilgrims are Spanish (ca 70%), with Germans and French predominant among the remainder.

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