Pilgern : kein Komfort aber alles dabei…

Gemütliches Mittagessen…

Das ist was ich beim Pilgern am Schönsten finde : das Gefühl, alles Nötige dabei zu haben.

Da ich jetzt im “ Autonomie “ auf dem Weg bin, sind es um die 20 Kilos – mehr oder weniger, je nach Stand der Provianten – und mein Körper braucht Zeit, um sich an diese Last einzuwohnen.

Am Anfang ist der Rucksack immer zu schwer. Nach 4 Wochen ist es kein Thema mehr…

 

 

 

 

 

Schneckenpilger

Diese neue Pilgerung zeigt mir eine andere Art zu pilgern… Ohne Tagesziel.

Wenn er die Herberge morgens verlässt, hat der Pilger immer sein Tagesziel vor den Augen.

Es war für mich immer auch so, bis dieses Mal. Von Mainz los, ist mir sofort ein Tageziel eingefallen. Überraschung ! Es ging überhaupt nicht. Zuviel Gewicht, neue größerer 70 L. Rucksack, wo alles Platz findet…

Fazit: erstmal nur 2 Stunden pro Tag gehen, bis mein Körper sich an den Last eingewöhnt hat und ein paar Kilos Provianten aufgegessen sind…

Lang schlafen… ausgiebig und genußvoll  frühstücken… Sachen ordentlich einpacken und weg… bis zur nächsten Pause !

Ich trage alles bei mir. So mache ich Etappe, wann ich Lust dazu habe, oder wann ich etwa müde bin, oder wo es besonderes schön ist..!

So bin ich zum Schneckenpilgern gekommen.