… Hospitalero (Pilgerherbergenvater) in Spanien (August 2010)

… es wird gesagt, dass die Wirkung des Jakobsweges erst anfängt, wenn der Pilger zurück aus Santiago nach Hause gekommen ist…

… die Fortsetzung des Weges ist in der freiwillige Arbeit in einer Pilgerherberge auf dem Weg . Den Jakobuspilgern helfen ist für mich eine Möglichkeit,  dem Weg ein Teil zurückzugeben von alledem, was ich in sommer 2008 bekommen habe…

Padre Ernesto grüsst die Jakobuspilger im Güemes

…vom 15. bis 30. August 2010 werde ich als Hospitalero (Pilgerherbergenvater) in Güemes (20km vor Santander) auf dem Camino del Norte ehrenamtlich arbeiten…

Albergue La Cabaña del abuelo Peuto

Padre Ernesto Bustio

Güemes – 39191 Bareyo

Tel : + [34]  942 62 11 22

Mail : ernestobustio@yahoo.es

http://caminodesantiago.consumer.es/albergue-la-cabana-del-abuelo-peuto.

http://sethfromsomewhere.com/2010/04/21/camino-etapa-11-guemes-to-santander/

Coming soon …

ULTREIA
Heute morgen, Pascal kam auf (fast) baren Füssen zu Compostela! Er nahm an der Messe der Pilger teil, dann ist es wieder sofort zu den Stränden von Fisterra und Muxia, das Ende der alten Welt in Europa


Patrick
(Pascals Bruder)

Gijon : Landeshaupstadt der Asturien

Bin nach Xixòn (im lokalen Sprache wird es so geschrieben) angekommen… (sehe die Position auf meinen Google-Marschbericht : )

Es bleiben mir „nur“ 338 km übrig (plus eventuell den Abstecher bis zum Ende der Welt –Fisterra– : + 100km)

Mangels an einer USB Büchse an den Computer in der offentlichen Bibliothek von Gijon : leider kein Foto von der Asturischen Küste zu diesem Artikel..!

Schade es ist wirklich malerisch :

schöne Aussichte auf dem Stadt-Strand von Gijon (Xixòn)

schöne Aussichte auf dem Stadt-Strand von Gijon (Xixòn)

… und es sind drei schöne Sand-Strände direkt in der Stadt..! Wir im Mainz haben nur zwei, und der Rhein bietet nicht so höhen Wellen an, die man surfen kann!

die, die aus Compostela zu Fuss nach Hause zurücklaufen…

In diesem sich noch weiter entwickelnden Artikel möchte ich über diese Menschen schreiben, die -auf dem Weg zu Fuss aus Compostela zurückkommend– mir entgegengekommen sind…

Ab und zu kommen mir Menschen entgegen auf dem Weg, dir auf Ihrem Rückweg von Santiago de Compostela sind… Diese haben ein besonderes Blick… Haben sie Ihren Graal in Compostela gefunden ? Sind sie auf das Geheimnis des Jakobsweges gekommen? Was hat denen der Weg gegeben ? Schliesst sich peu à peu der Veränderungsprozess, ab, oder bleibt er voll im Gänge ? es wird ja gesagt, dass die Veränderungen, die der Jakobsweg iniziert, erst nachdem man wieder zu Hause ist, bemerkt werden…

Hier stelle ich ein paar dieser Menschen vor, mit dem zuletzt getroffenen beginnend :

Gestern im Bilbao getroffen und Heute früh beim Frühstück verabschiedet :

Bob aus Amsterdam

der Einer geht nach Compostela-der Anderer kommt daher...

der Einer geht nach Compostela-der Anderer kommt daher...

Bob ist 23 jahren alt und seit März zu Fuss nach Santiago gepilgert. Er ist auf dem Camino del Norte auf dem Rückweg nach Hause und möchtet der Küste entlang -vielleicht sogar in der Bretagne mit Etappe in der Abtei am Mont-Saint-Michel – weiterlaufen. Er freut sich schon auf diese 2 Monaten durch Frankreich. Sein Lieblingswort, das er dauernd von den Franzosen gehört hat, ist : „pas de problème !“ Es sind 7 Monate Wanderung eingeplant worden. Weiterlesen

weiter durch Baskenland nach Bilbao

Das Wetter bis Bilbao war für den Pilger ideal : nach starkem Regen sind jetzt schon seit 2 Tagen keine wärme Verhältnisse – nur ab und zu ein paar Tropfen Regen…

Die Etappe von Gernika nach Bilbao habe ich aus Furcht vom Rutschen auf nassen Waldwegen lieber auf der Landstrasse BI 635 gemacht und Ergebnis:

– wieder eine Sehnenentzündung, den gleichen Sehnen wie in Frankreich, aber diesmal auf der rechten Seite!

Darum 1 Tag Ruhe in Bilbao, mit Kultur, baskischem „farniente“, und Gelegenheit, wieder ein bischen im Blog zu schreiben…

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Jakobswege : Camino del Norte und Voie de Vézélay…

…Ich sitze auf einer Bank bei der Wallfahrtkirche de la Guadelupe. Unter meine Füsse liegt die langsam erwachende Stadt San Sebastian -Donostia auf Baskisch- und ich frühstücke, da die Jugendherberge vor 9 Uhr noch nichts serviert…

Da treffe ich viele Pilger, alle so wie ich ausgestattet und bekleidet, leicht zu erkennen… Ist die Staatangehörigkeit zu erkennen ? Ein Wort „Camino?“ und schon ist das Eis zwischen uns gebrochen…

In dieser halben Stunde, wo ich da sass, habe ich mehr Pilgern gesehen, als während meiner 900 km in 40 Tagen auf der Voie de Vézélay durch Frankreich !

Schnell habe ich verstanden, dass Camino del Norte und Voie de Vézélay anders sind :

-der Weg :

auf der Voie de Vézélay lief der Weg über sanften Hügeln. Nur ein Mal -im Gorges de la Creuse, zwischen Argenton und Gargelesse- gabt es etwa Schwierigkeiten, hoch zu kommen…

auf dem Camino del Norte geht es ständig auf und ab – manchmal sehr steil. An einer Stelle war eine doppelte Schilderung angebracht: gerade aus: „nur für geübten Kletter“ ; rechts ´für normalen Wanderer“. Sie können sich vorstellen, wenn die Landstrasse von Orio nach Zarautz mit 7% Steigerung angelegt ist, wie steil der rechts davon laufende Jakobsweg den Hang hochläuft… Weiterlesen

auf dem Camino in Spanischen Baskenland wird alles plötzlich anders…

Am Samstag 2. August, bin ich ganz früh Morgen losmarschiert…

Vom Jugendherberge von San Sebastian geht es hoch bis zur Wallfahrt-Kirche de la Guadalupe, hoch über die Stadt. Der Weg ist im Spanien sehr gut markiert : an jeder Kreuzung und entlang des Weges sind diese gelben Pfeilen :

Dieser Weg hat eine gewisse Magie: es ist 7.00 früh und keiner ist auf der Strasse (im Spanien um diese Uhrzeit!) aber an 3 Strassenkreuzungen (der Jakobsweg ist noch nicht in der Stadt markiert), wenn ich mich frage, ob ich rechts oder links laufen soll, kommt zufällig jemand (mal ein Jogger… ein Hundbesitzer… ein Brötchen-Holer), der mir sehr nett den Weg zeigt !

Glück mit dem Wetter habe ich: Gestern an der französischen baskischen Küste entlang war es bedeckt mit ab und zu leichtem Regen; Heute bleibt das Himmel morgens bedeckt – ein ideales Wander-Wetter !

Nach etwas steilenHochgang zur Wallfahrt-Kirche de la Guadalupe bin ich von diesem Einblick über die noch schlafenden Stadt San Sebastian -oder lieber Donastia, wie die Basken sagen- belohnt :