das doppelte Dörfchen… (frei nach Goethe)

das doppelte Dörfchen

das doppelte Dörfchen

unglaublich ! auf dem Weg (Départementale 11 südwärts) habe ich das doppelte Dörfchen gefunden; Der Pilger bekommt gleich 2 zum Preis von 1 !

Es geht nämlich so:

links von der Strasse heisst das Dorf „Pommet“ (eingemeindet im Dorf Ladignac-le-Long)

und

rechts von der Strasse heisst das Dorf „La Grènerie“ (eingemeindet im Dorf Saint-Hilaire-les-Places)

Bei der Bus-Haltestelle wird die gleiche Logik fortgefolgt : Weiterlesen

im Berry: eine Sehnenentzündung bremst mich…

Die 9. Etappe von Issoudun nach Deols (Vorort von Chateauroux) war ein bisschen zuviel für meinen linken Wade: nämlich am Tag danach klopft meine Tendinitis : „rien ne va plus!“.

Nach Durchquerung der Stadt, bevor ich in der Pampa loslaufen soll, treffe ich die Entscheidung : ich muss stoppen! Direkt auf dem Weg nimmt mich die Landwirtschaftschule von Chateauroux für 2 Nächte auf. Zeit für mich den Physiotherapeuthe und den Sportartzt (Mesotherapie) am Montag 30.6. nachmittag zu besuchen…

Ich bin schlauer geworden : Gegen eine Sehnenentzündung hilft nur eins : Ruhe d.h. weg mit der Belastung!

Ich bleibe 2 Tagen im Chateauroux und laufe dann am Mittwoch weiter aber in kleineren Etappen 10-19 km. Dazu nach dem Laufen : Dehnen, Kühlen, Salbei Schmieren und Iboprufen Schlucken. Der Weg soll mir die Geduld beibringen…

Heute nach 5 mini-Etappen habe ich gelernt, mehr auf mich selbst zu hören… z.B. habe ich Gestern zum ersten Mal einen idealen „Compagnon de Route“ auf dem Weg gefunden : Gérard ist selbständig und läuft wie ich als armer Pilger und er weisst wirklich eine Menge über den Weg! Er läuft aber locker 40-45 km pro Tag ! Nach einen schönen gemeinsamen Mittagessen auf einer Ruheplatzt (mit tief gehenden Gesprächen) lasse ich ihn in Saint-Germain Beaupré weiter „düsen“ und ich mache Pause im Dorf für die Nacht…

2. Tag : von Tannay nach Varzy (20 km)

7 Uhr losmarchiert… die Nacht habe ich beim Pfarrer Hillary auf dem Boden gut geschlafen.

Das Wetter ist bedeckt… Nach 3 km Marschweg treffe ich einen Winzer in seinem Weinberg (Coteaux de Tannay) : schnell die jungen Triebe am Draht binden, bevor das Gewitter losbricht..!

Regen ist bald da : die gelegenheit, meinen Regen-Umhang zu testen : Urteil gut. Nur darunter schwitz man viel ! naechstes Mal dann erst das Hemd ausziehen und nur meine technische Unterhemd behalten…

Abends in Varzy. Unterkunft bekomme ich beim Privat. Dem lade ich zum Abendessen ein :Salat-Buffet all-what-you-can-eat fuer 6,60 € !