2016: von Montpellier nach Toulouse auf der Via Tolosana (30. Juni -> 15. Juli)

Im Sommer 2016 heißt es wieder „...ich bin dann mal weg !

Der " Pont du Diable " über den Fluß Hérault

Der “ Pont du Diable “ über den Fluß Hérault

Die „Via Tolosana “ (oder „Arles-Weg„) ist die südlichste Route. Sie führt durch die Pyrenäen. In 15 Marschtagen werde ich von Montpellier nach Toulouse pilgern (384 Kms).

Auf dem Weg werde ich wieder versuchen, Euch in diesem Blog zu berichten, die Google-Karte zu aktualisieren, und Bilder online zu stellen.

Ich hoffe, dass das Wetter nicht zu heiß sein wird, und dass meine neue Schuhen sich gut mit mir vertragen… (;-)

 

This Summer 2016 I walk on the Way of James in the South of France along the Pyrénées, 240 miles from Montpellier (off 6-30) to Toulouse (7-15).

You can follow me on this blog, on the Google-map, and see some pics online.

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Pilgerherbergen-Vater im Süd-Frankreich (auf dem Arles-Weg)

….” Es gibt zwei Möglichkeiten, den Jakobsweg zu machen : entweder selbst bis Santiago pilgern, oder diesen Pilgern zu helfen, die auf dem Weg dorthin sind “

…vom 11. bis 17.  Juli 2015 arbeite ich wieder als „Hospitalier volontaire“ (Pilgerherbergenvater) in einer kleinen Pilgerherberge in der Camargue, am Anfang (1. Etappe) vom Arles-Weg

Adresse der Pilgerherberge: 3, Impasse du Cloitre 30800 St Gilles-du-Gard ; Tél : +33 6 10 39 87 07

 

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Der Jakobsweg fängt zu Hause an : ich laufe von Mainz los… Ultreїa !

Am Montag 8.8. laufe ich wieder –von Mainz aus- auf dem Jakobsweg durch die Weinberge der Pfalz (Worms, Speyer, Landau), in Richtung Elsass (Wissembourg, Strasbourg, Ribeauvillé, Thann), Franche-Comté (Belfort, Gy, Mont-Roland) und Burgund (Citeaux) …

In dem Sommer 2008 bin ich in 80 Tagen von Burgund aus nach Santiago gepilgert. Das Stück des Weges von zu Hause aus fehlte noch.  Ich habe meine Schuhen neu besohlen lassen. Nichts steht mir im Wege. Ultreїa !

Mein Weg und die Tages-Etappen sind auf dieser Google-Karte zu sehen :

Die Fotos lade ich von unterwegs in diese Web-Album hoch :

https://picasaweb.google.com/PascalGBerard/JakobswegMainzBurgund2011

die letzten Fünf Kilometer bin ich mit nackten Füssen gelaufen…

nein, ich bin noch nicht nach Compostela angekommen…

…und es war auch keinen Frommigkeitsanschlag von mir..!

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Nur zu wissen :

wer nach Santoña gehen will…

kommt ein schnellsten mit dem Schiffchebootchen von Laredo aus…

und dieses legt vom Ende von diesem langen Strand aus

Kind mit Eltern auf dem Camino…

Den Camino kann man allein laufen… Jeder hat dann die Wahl, allein oder mit einem Gelegenheit-Compañero die nächste Etappe zu laufen.

Es gibt auch Gruppen . von (2) –Liebespärchen oder Kumpeln– bis zum x-beliebigen Anzahl, Männchen und Weibchen gemischt…

Das einzige, was nicht geht ist die Mischung Radfahrer-Fussgänger … obwohl ich schon manche Radfahrer gesehen habe, die gerne neben eine schönen Fussgängerin ihren Fahrad zu Fuss schieben…

Nichts steht für immer fest : es formieren sich Paaren, Gruppen gehen auseinander und formieren sich neu… Alles wird so wie in einem grossem Maelstrom gewirbelt…

Die starke und stabilste Paare sind natürlisch ein Kind mit einem der Eltern :

David (12 Jahren) hat viel Freude an den Camino. Sein Vater Norbert ist schon letztes Jahr auf dem Camino Frances allein gelaufen. Er weisst, dass David den Camino del Norte schaffen wird, aber auch dass die Anwesenheit eines reizenden blonden Kind viele Tür öffnet, die normalweise für ihn als Einzelpilger verschlossen geblieben wären… Weiterlesen

3. Tag: Varzy-Arbourse am 23.6

um welche Uhr geht im Burgund die Sonne auf ?

… nicht so früh, wie in Mainz !

um 3:30 schon wach… habe ich mich angezogen, die Füsse „getaped“, den Schlüssel des Zimmers in den Briefkasten meines Gastgeber geworfen… 5 Uhr haben noch nicht geklingelt an der Kirche auf der anderen Seiten des Dorfplatzes… und alles steht noch im dunkel !

Grosses Problem: ich kann die Schilderung nicht sehen !… Ich setze mich auf den Treppen der Crédit-Agricole-Bank auf dem Dorfplatz und lese in meinem Wanderführer im Licht des Geldautomates…
Warten bis der Tag einbricht… erst gegen 5.25 geht es los…
Den ganzen Tag ist das Himmel bewölk geblieben, was das Wandern leichter macht.
Abends in die Pilger-Herbergen des Dorfes Arbourse eingetroffen; Der Nachbar heisst mich willkommen und macht mir einfach die Tür auf : die Frau des Bürgermeisters werde später vorbeischauen…
Ich übernachte in einem Dorf (140 Einwohner), wo es nichts gibt…
Nach einem Rundgang und schneller Inventur der Bude soll ich aber denken : Arbourse ist ein Dorf, wo der Jakobs-Pilger alles findet ..!
Dieses Refugium ist für 4 Personnen seit erst ein paar Jahren eingerichtet. Beim Ankommen erfreut sich des Pilgers Herzen: der Kühlschrank ist schon an und mit Provianten (alles einzel mit Preis beschriftet) gut gefüllt. Spaguetti all‘ Tonno oder Cassoulet heute Abend ? Bier oder Rotwein ?

Warmes Wasser gibt es auch ! Draussen steht ein grosser Holztisch… es wûrde zum Grill-Party anreitzen, aber welcher Jakobspilger läuft den Weg mit seinem Bratwurst ?

Vézelay : im Burgund (…wo sonst…?) laufe ich los…


vezelay
Mise en ligne par pelegrin2008

Vézélay im Burgund war einer der 4 Haupt-Sammelpünkte fur die Pilger aus ganz Europa. Dort haben die Pilger aus Nördlichen Europä (Deutsche, Belgier, Pole, Schwede, usw…) im Dom zu Sankt-Magdalena das Segen vor dem langen Weg bekommen.

Seit nunmehr 20 Jahren bin ich Mainzer. Viele der Jakobswege laufen durch meine Gegend, nach Worms, Speyer, Metz uns dann Vézélay, wo die Deutsche Pilger, den Weg angefangen haben.

Von Vézélay aus werde ich auch starten…

Von Mainz aus mit dem Zug in die Burgund…

und dann langsamer…

bei Pilger Schritt.

Pascal

Artikel im Wikipedia über Vezelay